Pfingsten

Am 50. Tag der Osterzeit pentekoste feiert die Kirche die Entsendung des Heiligen Geistes.

„Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ Apostelgeschichte 2, 1-4

Alte kirchliche Pfingstbräuche:
Rote Blütenblätter, Werchflocken, Heilig-Geist-Schwingen

Rote Blütenblätter sinken aus dem Kirchengewölbe auf die Gemeinde herunter – als Zeichen für die Feuerzungen des Heiligen Geistes.

Aus dem so genannten „Heiliggeistloch“ werden brennende Wergflocken auf die Kirchenbesucher gestreut und von den Männern mit ihren Hüten aufgefangen. Diese „Werchflocken“ sollen vor Unwetter schützen.

Eine hölzerne Taube kreist an einer Schnur über den Köpfen der Gemeinde, oder eine geschnitzte Taube wird durch eine Öffnung der Kirchendecke herabgelassen. Die Gemeinde empfängt die herabschwebende Taube mit Weihrauch und Gebet.

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Leid und Leidenschaft getanzt

Samstag, 24. März 2018, 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr
St. Markus Erlangen
Leid und Leidenschaft getanzt – Bach und die Passion

Die Musik Johann Sebastian Bachs setzt mit ihrer starken musikalischen Kraft und Bildhaftigkeit vielfältige Erlebnisbereiche von Trauer und Klage, aber auch von Trost und Hoffnung frei, die sich in Tanz und Bewegung wunderbar entfalten können. Einfache Choreographien zu Arien und Chorsätzen aus seinen Kantaten und Passionen oder aus der h-moll Messe stehen neben freien Formen. Die Musik anderer Stilarten bildet einen interessanten Kontrast. All dies erschließt sich auch ohne große tänzerische Vorkenntnisse.

Anmeldung: Pfarramt St. Markus
e-mail: pfarramt.markus.er@elkb.de)

Sonntag Lätare – Das kleine Ostern

Sonntag Lätare – das kleine Ostern
Der vierte Sonntag in der Passionszeit trägt den Namen Lätare (Freut Euch). So beginnt die lateinische Antiphon „Freue dich mit Jerusalem“ (Jesaja 66.10) Der Sonntag gilt als das kleine Osterfest. Die Hälfte der Passionszeit ist geschafft, Ostern ist nicht mehr gar so weit. Im Mittelalter wurde an diesem Sonntag das Fasten unterbrochen. So wird der Sonntag auch als Mitfasten bezeichnet.
In manchen Gemeinden trägt dieser Sonntag die ungewöhnliche Kirchenfarbe Rosa (ebenso wie der Sonntag Gaudete – 3. Advent). Die Farbe Rosa hellt die Bußfarbe violett auf und ist ein Hinweis auf das leuchtende Weiß des Osterfestes. Es gibt den Brauch, an Lätare als Zeichen der Vorfreude auf Ostern, einen aus Buchs gewundenen Kranz an die Haustüre zu hängen, der mit zwei violetten und zwei rosafarbenen Schleifen geschmückt ist. Am Karsamstag kommt dann an diesen „Lätarekranz“ noch eine weiße Schleife dazu. So bleibt er an der Tür bis zum Sonntag nach Ostern, dem „Weißen“ Sonntag hängen.

Februar

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Der Monat Februar wurde nach dem römischen Reinigungsfest Februa benannt. In Österreich sowie Teilen Südtirols wird er auch Feber genannt. Der alte deutsche Name für den Februar ist Hornung, weil der reife Rothirsch in diesem Monat sein „Gehörn“ abwirft und beginnt, ein neues Geweih zu schieben. Weitere gebräuchliche Namen waren Schmelzmond und Sporkel oder Spörkel. Bei Gärtnern war früher die Bezeichnung Taumonat (Taumond)  üblich. Der Name Narrenmond für den Februar rührt daher, dass in dieser Zeit die alten Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsrituale abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben.