Leid und Leidenschaft getanzt

Samstag, 24. März 2018, 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr
St. Markus Erlangen
Leid und Leidenschaft getanzt – Bach und die Passion

Die Musik Johann Sebastian Bachs setzt mit ihrer starken musikalischen Kraft und Bildhaftigkeit vielfältige Erlebnisbereiche von Trauer und Klage, aber auch von Trost und Hoffnung frei, die sich in Tanz und Bewegung wunderbar entfalten können. Einfache Choreographien zu Arien und Chorsätzen aus seinen Kantaten und Passionen oder aus der h-moll Messe stehen neben freien Formen. Die Musik anderer Stilarten bildet einen interessanten Kontrast. All dies erschließt sich auch ohne große tänzerische Vorkenntnisse.

Anmeldung: Pfarramt St. Markus
e-mail: pfarramt.markus.er@elkb.de)

Sonntag Lätare – Das kleine Ostern

Sonntag Lätare – das kleine Ostern
Der vierte Sonntag in der Passionszeit trägt den Namen Lätare (Freut Euch). So beginnt die lateinische Antiphon „Freue dich mit Jerusalem“ (Jesaja 66.10) Der Sonntag gilt als das kleine Osterfest. Die Hälfte der Passionszeit ist geschafft, Ostern ist nicht mehr gar so weit. Im Mittelalter wurde an diesem Sonntag das Fasten unterbrochen. So wird der Sonntag auch als Mitfasten bezeichnet.
In manchen Gemeinden trägt dieser Sonntag die ungewöhnliche Kirchenfarbe Rosa (ebenso wie der Sonntag Gaudete – 3. Advent). Die Farbe Rosa hellt die Bußfarbe violett auf und ist ein Hinweis auf das leuchtende Weiß des Osterfestes. Es gibt den Brauch, an Lätare als Zeichen der Vorfreude auf Ostern, einen aus Buchs gewundenen Kranz an die Haustüre zu hängen, der mit zwei violetten und zwei rosafarbenen Schleifen geschmückt ist. Am Karsamstag kommt dann an diesen „Lätarekranz“ noch eine weiße Schleife dazu. So bleibt er an der Tür bis zum Sonntag nach Ostern, dem „Weißen“ Sonntag hängen.

 

Februar

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Der Monat Februar wurde nach dem römischen Reinigungsfest Februa benannt. In Österreich sowie Teilen Südtirols wird er auch Feber genannt. Der alte deutsche Name für den Februar ist Hornung, weil der reife Rothirsch in diesem Monat sein „Gehörn“ abwirft und beginnt, ein neues Geweih zu schieben. Weitere gebräuchliche Namen waren Schmelzmond und Sporkel oder Spörkel. Bei Gärtnern war früher die Bezeichnung Taumonat (Taumond)  üblich. Der Name Narrenmond für den Februar rührt daher, dass in dieser Zeit die alten Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsrituale abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben.
                                                                                    

 

Eine Frau zwischen 4 Männern – Der Kirchenväteraltar in der Hersbrucker Stadtkirche

Dienstag, 6. Februar 2018, 19.30 Uhr
Stadtkirche Hersbruck
Eine Frau zwischen 4 Männern – Der Kirchenväteraltar in der Hersbruck Stadtkirche
Schauen – Hören – Staunen
Theologisches Konzept: Pfarrer Alexander Reichelt, PhD
Musikalisches Konzept: KMD Gerd Kötter
Jeanne Vogt (Violine), Maximilian Vogt (Tenor), Christian Naucke (Percussion)

in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Forum Nürnberger Land e.V. 
www.evang-forum.de 
Zwar mit Unterbrechungen – aber doch seit Jahrhunderten stehen sie da: die Kirchenväter im Kirchenväteraltar der Stadtkirche. Wer sind sie? Was haben sie uns zu sagen? Was war ihnen in ihrer Zeit wichtig, was ist heute noch von Bedeutung? Dazwischen steht Maria, die Mutter Jesu. Was macht sie sich wohl für Gedanken zwischen all den Herren? Wir verleihen diesen Figuren eine Stimme und wollen mit Texten und Klängen in die Spiritualität der Kirchenväter eintauchen – und Maria dazu hören.

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Nachweihnachtsgrüße

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Nachweihnacht
Ein neues Weihnachtslied von Gerhard Valentin

Die Weisen sind gegangen:
der Schall verklang, der Schein verging;
Der Alltag hat in jedem Ding
nun wieder angefangen.

Der Wunderstern verglühte;
Kein Engel spricht, kein Schäfer rennt,
Und niemand beugt sich und erkennt
die Größe und die Güte.

Wie lässt sich das vereinen:
Der Stern war da, der Engel rief,
Der Schäfer mit den Weisen lief
und kniete vor dem Kleinen

Auch die sind nicht geblieben,
Die beiden mit dem kleinen Kind:
Ob sie schon an der Grenze sind,
geflüchtet und vertrieben?

Was soll ich weiter fragen.
Ich habe manches mitgemacht –
Wem trau ich mehr: der einen Nacht
oder den vielen Tagen?