Sonntag Lätare – Das kleine Ostern

Sonntag Lätare – das kleine Ostern
Der vierte Sonntag in der Passionszeit trägt den Namen Lätare (Freut Euch). So beginnt die lateinische Antiphon „Freue dich mit Jerusalem“ (Jesaja 66.10) Der Sonntag gilt als das kleine Osterfest. Die Hälfte der Passionszeit ist geschafft, Ostern ist nicht mehr gar so weit. Im Mittelalter wurde an diesem Sonntag das Fasten unterbrochen. So wird der Sonntag auch als Mitfasten bezeichnet.
In manchen Gemeinden trägt dieser Sonntag die ungewöhnliche Kirchenfarbe Rosa (ebenso wie der Sonntag Gaudete – 3. Advent). Die Farbe Rosa hellt die Bußfarbe violett auf und ist ein Hinweis auf das leuchtende Weiß des Osterfestes. Es gibt den Brauch, an Lätare als Zeichen der Vorfreude auf Ostern, einen aus Buchs gewundenen Kranz an die Haustüre zu hängen, der mit zwei violetten und zwei rosafarbenen Schleifen geschmückt ist. Am Karsamstag kommt dann an diesen „Lätarekranz“ noch eine weiße Schleife dazu. So bleibt er an der Tür bis zum Sonntag nach Ostern, dem „Weißen“ Sonntag hängen.

Februar

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Der Monat Februar wurde nach dem römischen Reinigungsfest Februa benannt. In Österreich sowie Teilen Südtirols wird er auch Feber genannt. Der alte deutsche Name für den Februar ist Hornung, weil der reife Rothirsch in diesem Monat sein „Gehörn“ abwirft und beginnt, ein neues Geweih zu schieben. Weitere gebräuchliche Namen waren Schmelzmond und Sporkel oder Spörkel. Bei Gärtnern war früher die Bezeichnung Taumonat (Taumond)  üblich. Der Name Narrenmond für den Februar rührt daher, dass in dieser Zeit die alten Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsrituale abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben.
                                                                                  

Eine Frau zwischen 4 Männern – Der Kirchenväteraltar in der Hersbrucker Stadtkirche

Dienstag, 6. Februar 2018, 19.30 Uhr
Stadtkirche Hersbruck
Eine Frau zwischen 4 Männern – Der Kirchenväteraltar in der Hersbruck Stadtkirche
Schauen – Hören – Staunen
Theologisches Konzept: Pfarrer Alexander Reichelt, PhD
Musikalisches Konzept: KMD Gerd Kötter
Jeanne Vogt (Violine), Maximilian Vogt (Tenor), Christian Naucke (Percussion)

in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Forum Nürnberger Land e.V. 
www.evang-forum.de 
Zwar mit Unterbrechungen – aber doch seit Jahrhunderten stehen sie da: die Kirchenväter im Kirchenväteraltar der Stadtkirche. Wer sind sie? Was haben sie uns zu sagen? Was war ihnen in ihrer Zeit wichtig, was ist heute noch von Bedeutung? Dazwischen steht Maria, die Mutter Jesu. Was macht sie sich wohl für Gedanken zwischen all den Herren? Wir verleihen diesen Figuren eine Stimme und wollen mit Texten und Klängen in die Spiritualität der Kirchenväter eintauchen – und Maria dazu hören.

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Nachweihnachtsgrüße

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Nachweihnacht
Ein neues Weihnachtslied von Gerhard Valentin

Die Weisen sind gegangen:
der Schall verklang, der Schein verging;
Der Alltag hat in jedem Ding
nun wieder angefangen.

Der Wunderstern verglühte;
Kein Engel spricht, kein Schäfer rennt,
Und niemand beugt sich und erkennt
die Größe und die Güte.

Wie lässt sich das vereinen:
Der Stern war da, der Engel rief,
Der Schäfer mit den Weisen lief
und kniete vor dem Kleinen

Auch die sind nicht geblieben,
Die beiden mit dem kleinen Kind:
Ob sie schon an der Grenze sind,
geflüchtet und vertrieben?

Was soll ich weiter fragen.
Ich habe manches mitgemacht –
Wem trau ich mehr: der einen Nacht
oder den vielen Tagen?

Himmelsklänge und Erdentöne

Dienstag, 26. Dezember 2017
10.30 Uhr St. Egidien – Wolfgangskapelle

Nach dem gelungen Einstieg im letzten Jahr, laden wir auch heuer wieder Familien zu einem Singgottesdienst ein. Aus dem unermesslichen Schatz von Weihnachtsliedern entsteht ein klingender Gottesdienst für Groß und Klein, der sich vom Gloria der Engel inspirieren lässt. Pfarrer Dr. Martin Brons & Kirchenmusikdirektor Gerd Kötter