Pfingsten

Am 50. Tag der Osterzeit pentekoste feiert die Kirche die Entsendung des Heiligen Geistes.

„Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ Apostelgeschichte 2, 1-4

Alte kirchliche Pfingstbräuche:
Rote Blütenblätter, Werchflocken, Heilig-Geist-Schwingen

Rote Blütenblätter sinken aus dem Kirchengewölbe auf die Gemeinde herunter – als Zeichen für die Feuerzungen des Heiligen Geistes.

Aus dem so genannten „Heiliggeistloch“ werden brennende Wergflocken auf die Kirchenbesucher gestreut und von den Männern mit ihren Hüten aufgefangen. Diese „Werchflocken“ sollen vor Unwetter schützen.

Eine hölzerne Taube kreist an einer Schnur über den Köpfen der Gemeinde, oder eine geschnitzte Taube wird durch eine Öffnung der Kirchendecke herabgelassen. Die Gemeinde empfängt die herabschwebende Taube mit Weihrauch und Gebet.

IMG_0974